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Natürliche touristische ressourcen

Die landschaftlichen Ressourcen des Reliefs sind von Formen, die spezifisch für kleine Hügel unter den Bedingungen einer maximalen Reliefenergie von 200 m sind, dargestellt.

Die Hügellandschaft ist im zentralen südöstlichen Teil der Mikroregion vorhanden und ist mit Laubwäldern bedeckt; diese Landschaft endet beim Kontakt mit der Tiefebene durch einen steilen Piemontstoß, ein landschaftlicher Kontrast, vor allem in der Gegend der Stadt Trestenburg in der unmittelbaren Nähe der Einrichtungen für die Benutzung des Thermalwassers, aber auch in der Gegend des Ortes Pir, wo die Landschaft auch eine Weinnützlichkeit hat.

Die klimatischen und bioklimatischen Ressourcen gehören durch ihre spezifische Elemente dem gemäßigten kontinentalen Klima, spezifisch für Tiefebene und kleine Hügeln mit milden und gemäßigten Wintern, mit jährlicher Durchschnittstemperatur zwischen 9- 10 °C, mit den extremen thermischen Werten 20°C im Juli und – 1,5 - -2,00 °C im Januar. Die durchschnittliche Dauer des Sonnenscheins überschreitet 2000 Stunden, das jährliche durchschnittliche Wolkige beträgt 5,5 Zehntel und die Niederschläge betragen einen Mehrjahresdurchschnitt von ca. 700 mm.

Der allgemeine bioklimatische Stressindex (Ergebnis der Kumulation der Lungen- und Hautindizes) hat einen jährlichen Durchschnitt von 40 (im Vergleich zu 60-65 in der Walachischen Tiefebene und 130 für den Gipfel Omu bei 2507 m Höhe in den Südkarpaten – im Bucegi). Demzufolge sind März, Oktober entspannend, April, November ausgewogen aus der Sicht des Hautstresses, während die Intervalle Dezember-Februar hypertonisch sind und Juni-September hypotonisch.

Hinsichtlich des Lungenstresses wird das Intervall November-März von der gemäßigten austrocknenden Wirkung geprägt; das Intervall Mai-September wird von der leicht feuchtigkeitsspendenden Wirkung geprägt und die Monate Oktober und April sind ausgewogen.

Diese Indizes sind spezifisch für ein sedatives Bioklima, unabhängig von der Schonung, mit weniger aggressiven klimatischen Faktoren, vor allem in den extremen Jahreszeiten. Demzufolge braucht der menschliche Organismus keine großen Akklimatisationsanstrengungen. Dieses Bioklima, spezifisch für Tiefebene und kleine Hügel, wird für die Kategorien von Personen, die klimatische Kontraste und den Stress der klimatischen Faktoren nicht austragen, empfohlen. Es ist ein Bioklima ohne Kontraindikationen, typisch fürs Ausruhen, das auch gesunden Personen mit Erschöpfungszuständen empfohlen wird.

Die klimatische Kur wird zusammen mit der hydrothermalen Kur durchgeführt und kann samt Unterhaltungstourismus in der Zeit Mai-September im Freien und innerhalb von speziell eingerichteten Gebäuden während des ganzen Jahres erfolgen.

Wasserressourcen

Die Mikroregion Trestenburg gehört der nördlichen-südlichen Schleife beim Kontakt der Westlichen Hügeln mit der Westlichen Tiefebene, wo, im Kontext einer geprägten Tektonik, die Bildungs- und Ansammlungsbedingungen für das Tiefthermalwasser, das dank der physikalischen (Thermalismus) und hydrochemischen Eigenschaften sehr wertvoll ist, geschaffen wurden.

Die hydrominerale Thermallagerstätte wurde 1978 durch eine Bohrung bei einer Tiefe von über 950 m, mit einer Dicke von 600 m beim Kontakt des Piemontstoßes mit der hohen Tiefebene, in tiefen Strukturen aus dem Erdmittelalter (Mesozoikum) auf der Krustenverwerfung der Westlichen Tiefebene identifiziert.

Die Eigenschaften der Lagerstätte haben mehrfache Verwertungsmöglichkeiten offenbart.

Der nützliche Durchfluss ist sehr hoch 17 l/s = 60 m3/Stunde = über 1400 m3 in 24 Stunden (mit Ansammlungsmöglichkeit während der Nacht für Kureinrichtungen und Wasserersatz aus den Schwimmbädern am nächsten Tag). Die Lagerstätte hat einen aufsteigenden artesischen Charakter und überfließt durch Bohrung bei einem Druck von vier Atmosphären.

Bezüglich der Temperatur des Oberflächenwassers von 70 °C hat diese einen Hyperthermalcharakter und braucht Zeit für die Kühlung. Das ermöglicht eine Zwischenbenutzung als thermisches Mittel und sogar durch die Betonung des Hyperthermalcharakters mithilfe der Wärmepumpen.

Das Thermalwasser, das laut Analysenbericht Nr. 47/04.01.2007, ausgestellt vom Nationalinstitut für Wiederherstellung, Physische Medizin und Balneoklimatologie, chemisch und mikrobiologisch analysiert wurde, kann innerhalb der externen Kur für folgende Krankheiten benutzt werden:

  • Degenerative Rheumakrankheiten
  • Gelenkferne Rheumakrankheiten
  • Peripherische chronische neurologische Krankheiten
  • Chronische gynäkologische Krankheiten (außer entzündender Anfälle)
  • Posttraumatische Krankheiten
  • Assoziierte Krankheiten (Berufskrankheiten, endokrine Krankheiten, Stoffwechselkrankheiten)

Nach Interpretation der Analysenergebnisse spricht man von Mineralwasser, Bikarbonatwasser, Chlorwasser, Natriumkarbonatwasser, Hyperthermalwasser, hypotonischem Wasser.

Die totale Mineralisierung erfolgt vorwiegend mit Chlor, Bikarbonat, Sulfat (aus Sicht des Vorhandenseins von Anionen) und Natrium, Kalzium, Magnesium beim Vorhandensein von Ammonium und Kalium.

Lakustrische künstliche Ziele, teichartig, befinden sich auf dem Gebiet mehrerer Gemeinden und schaffen mehrere Tourismuskategorien, Unterhaltung – nautischer Tourismus, Fischtourismus, aber auch Jagdtourismus (aquatische Ornithofauna).

Der lakustrische Komplex der Gemeinde Santău mit 36,6 ha Wasserspiegel (Chereuşa mit 23 ha); Pir, mit vielen kleinen Seen mit über 4 ha (Sărvăzăl, Birtocut, Fornitaş, Cânepişte); Săcăşeni mit dem Herestet See oder Săuca mit dem Bocdarât See von 1 ha, mit einer günstigen Lage und einer wunderschönen Landschaft setzen sich durch Erweiterung durch.

Biogeografische touristische Ressourcen pflanzlicher Art betreffen vor allem die Laubwaldlandschaft, die im südlichen-östlichen Teil der Mikroregion überwiegt und aus Laubbäumen spezifisch für die Eichenetage (Stieleiche, Zerreiche, Pappel, Linde, sogar Robinie beim Kontakt mit der Tiefebene) besteht. Im Rahmen dieser Landschaft offenbaren sich einige Waldgebiete mit touristischer Erholungsfunktion im Rahmen von Trestenburg, Săcăşeni, Cehal, Reiseziele für Unterhaltungstourismus am Wochenende, aber auch ein mögliches landschaftliches Waldreservat bei Huta Chegii mit einer großen Konzentration von wilden Birnbäumen (Pirrus piraster). Die hydrophile Vegetation bestehend aus Schilf, die sich um die lakustrischen Flächen entwickelt hat, trägt zur Bildung von spezifischen Minilandschaften bei.

Die sehr reiche Fauna im Rahmen der Etage der Eichenwälder besteht aus sehr wertvollen forstlichen Jagdbeständen, mit Auswirkung auf den Jagdtourismus. Wildschweinbestände (Sus scrofa scrofa) befinden sich in den Forstbereichen Săcăşeni, Cehal, Reh (Capreolus capreolus) in Cehal und Hirsch (Cervut Elephus) und niedere Jagd vor allem Hase (Lepus euopeus) auch in Săcăşeni und Cehal. Im Wald Cheigii (Gemeinde Săcăşeni) lebt auch eine sehr seltene Spezies, die Wildkatze.